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Schweres Zugunglück in Belgien

Belgien kommen bei einem Zusammenstoß zweier Regionalzüge zahlreiche Menschen ums Leben. Die belgischen Medien sprechen von bisI zu 25 Todesopfern. Über die genaue Zahl der weiteren Verletzten ist noch nichts bekannt. Rettungskräfte leisten vor Ort einen Großeinsatz.

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15 فبراير 2010
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الحوار نت
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is zu 25 Tote befürchtetSchweres Zugunglück in Belgien

In Belgien kommen bei einem Zusammenstoß zweier Regionalzüge zahlreiche Menschen ums Leben. Die belgischen Medien sprechen von bis zu 25 Todesopfern. Über die genaue Zahl der weiteren Verletzten ist noch nichts bekannt. Rettungskräfte leisten vor Ort einen Großeinsatz. Der internationale Zugverkehr ist gestört.

Die Rettungsmannschaften sind vor Ort im Großeinsatz, um Tote zu bergen und Verletzte zu versorgen.
(Foto: AP)

In Belgien sterben bei einem Zusammenprall zweier Regionalzüge zahlreiche Menschen. Die Angaben über genaue Opferzahlen gehen stark auseinander, wie n-tv Korrespondent Greg Crouch vor Ort berichtet. Der Gouverneur der Region spreche von zehn Toten und elf Schwerstverletzten. Der Bürgermeister der Stadt Halle, in deren Nähe das Unglück geschah, spreche von mindestens 20 Todesopfern. Das belgische Fernsehen hingegen vermute, dass bis zu 25 Personen bei dem Unglück ums Leben gekommen sind.

Über die genaue Unfallursache ist noch nichts bekannt. Regionale Medien berichten, dass einer der beiden Lokführer ein rotes Signal überfahren habe. Offiziell bestätigt wurde dies aber noch nicht; die Polizei ermittelt vor Ort.

Verletzte in Sportzentrum versorgt

Zwei Züge seien kurz vor 8.30 Uhr bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof von Halle südwestlich der Hauptstadt Brüssel kollidiert, sagte eine Sprecherin der Eisenbahngesellschaft SNCB. Bei dem Aufprall wurden Fahrgäste in den Waggons eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die genaue Zahl der weiteren Verletzten ist noch im Dunkeln. Helfer brachten die Leichtverletzten in ein benachbartes Sportzentrum.

Der Unfall ereignete sich in der Hauptverkehrszeit auf der Strecke Mons-Brüssel.
(Foto: REUTERS)

"Es könnte ein Frontalzusammenstoß von Zügen sein, die Menschen zur Arbeit nach Brüssel oder von dort zurück befördern", sagte die Sprecherin. Der Unfall ereignete sich in der Hauptverkehrszeit auf der Strecke Mons-Brüssel. Über die Ursache machte die Polizei zunächst keine Angaben. Der Unfall ereignete sich auf vereisten Gleisen und in dichtem Schneefall.

Züge stehen still

Offenbar ist durch das Unglück der internationale Bahnverkehr von Belgien nach Frankreich und England gestört. Die Hochgeschwindigkeitszüge von Brüssel nach Paris fuhren am Vormittag nicht mehr, berichteten belgische Medien unter Bezug auf die Bahnbetreibergesellschaft Infrabel.

Passagiere, die von Deutschland aus den Schnellzug Thalys nach Paris nutzen wollten, mussten in Brüssel aussteigen. Auch auf der Strecke nach England fuhren teilweise keine Züge mehr. Die Störungen werden nach Angaben der Bahngesellschaft voraussichtlich den ganzen Tag andauern.

 

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